Der König-Johann-Turm an der Bergbaude auf dem Valtenberg
Ich war im Sommer 2008 hier und besonders schön finde ich die Turmkarte (Eintrittskarte für den Turm), auf ihr ist kurz die Geschichte zum Turm, in Deutsch und Tschechisch, und ein Schema des Rundumblicks mit der Erklärung der Dinge die man vom Turm aus sehen kann. Vom König-Johann-Turm kann man unter anderem folgendes Sehen, den Kahleberg, den Luchberg, den Wilisch, die Burg Stolpen, den Fernsehturm in Dresden, den Collmberg, den Keulenberg, Bischofswerda mit dem Butterberg, Kamenz, das Kloster Marienstern in Panschwitz-Kuckau, den Klosterberg, Hoyerswerda, das Kraftwerk 'Schwarze Pumpe', das Kraftwerk Boxberg, Bautzen mit dem St. Petridom, den Mönchswalder Berg, Czorneboh und Bieleboh, den Löbauer Berg, die Landeskrone, den Kottmar, die Schneekoppe, den Friedrich-August-Turm, den Jeschken, den Hochwald und die Lausche, den Tanzplan bei Sebnitz, den Großen Winterberg, die Schrammsteine und den Großen Zschirnstein, den Unger, Papststein und Gorischstein, den Lilienstein und noch einiges mehr. Ich möchte noch etwas zur Geschichte von der Turmkarte zitieren: Der Turm wurde 1856 in 150 Bautagen errichtet, die Einweihung fand am 01.07.1857 statt. 1859 wurde die hölzerne Gaststätte am Turm nach einer Brandstiftung durch einen massiven Steinbau ersetzt. 1864 wurde eine Station der Mitteleuropäischen Gradmessung errichtet. Im Jahr 1865 erfolgte der erste Besuch von König Johann. Der erste Brunnen wurde 1938 gebohrt. 1951 wurde die Gaststätte erneut durch einen Brand zerstört. Die Eröffnung der heutigen Gaststätte erfolgte 1977. Das Gebiet um den Valtenberg bietet vielfältige Möglichkeiten zum Wandern, Rad fahren und zum Wintersport. Hier beginnt auch der "Oberlausitzer Bergweg", der auf einer Länge von 115km über die Berge der Oberlausitz bis nach Zittau führt. Karte zur Sehenswürdigkeit Valtenberg12.05.2012 |